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Neurologen

Ein Neurologe beschäftigt sich mit der Behandlung von Krankheiten, die das Nervensystem des Menschen betreffen. Aufgrund der Tatsache, dass das Nervensystem, das aus dem Gehirn, dem Rückenmark und den peripheren Nerven besteht, äußerst komplex ist, ist der Beruf des Neurologen sehr angesehen und erfordert ein sehr eingehendes und anspruchsvolles medizinisches Studium. Da das Gehirn das zentrale Kommando Organ des menschlichen Körpers ist, haben die Krankheiten, die es betreffen, erhebliche negative Auswirkungen auf die Gesundheit und das normale Funktionieren des übrigen Körpers. Ein Neurologe ist ein hervorragend ausgebildeter Arzt, der in der Erkennung der Frühsymptome nervöser Funktionsstörungen, der Feststellung der Ursache, der genauen Lokalisierung des Problems und seiner möglichen Behandlung geschult ist. Neurologen sind in der Lage, äußerst detailorientiert zu denken und verfügen über sehr viel Geschick, geringste Anzeichen neurologischer Störungen zu diagnostizieren. Nicht zu verwechseln sind Neurologen mit den Neurochirurgen, die sich auf Operationen am Gehirn spezialisiert haben. Neurologen versuchen lediglich, neurologische Erkrankungen durch Medikamente, Rehabilitation und Physiotherapie zu behandeln. Neurochirurgen sichern sich jedoch stets durch die Meinung eines Neurologen ab, bevor sie am offenen Gehirn eines Patienten operieren, da Neurologen ein umfassendes Verständnis für die Struktur und Funktions des Gehirns haben.

Menschen, die als Neurologen arbeiten, haben normalerweise sehr viel Geduld, eingehende Kenntnisse in der Anatomie und Physiologie, aber auch ein gutes Verständnis für das Herz-Kreislauf-, Atmungs- und Verdauungssystem. Jede Krankheit, die in einem dieser Körpersysteme auftritt, kann sich direkt auf die gesunde Funktion des Gehirns auswirken und neurologische Erkrankungen verursachen. Eine Folge von Bluthochdruck kann ein Schlaganfall sein, d. h. die Blutzufuhr zu einer Region des Gehirns wird unterbrochen, was zum Absterben von Gehirnzellen führt. Neurologen müssen zudem ein gutes Wissen über Infektionskrankheiten, deren Behandlung sowie Bakterien haben, da viele Infektionen direkt das Gehirn betreffen oder sich später im Gehirn ausbreiten können. Die landläufig bekannte Hirnhautentzündung ist ein gutes Beispiel für eine das Hirn betreffende Erkrankung, die eine infektiöse Ursache hat. Neurologen behandeln auch periphere Nervenerkrankungen, die zum Verlust der Muskelfunktion, Tastwahrnehmung, der Schmerz- oder Kälte- und Wärmeempfindlichkeit und sogar zu einer Behinderung der Artikulationsfähigkeit oder des Sehorgans führen können. Das größte Gebiet, mit dem sich Neurologen befassen, ist zudem die Epilepsie, von der fast ein Prozent der deutschen Bevölkerung betroffen ist.

Ein Facharzt für Neurologie beginnt die Untersuchung eines betroffenen Patienten mit einer neurologischen Untersuchung, die die Beurteilung der grundlegenden Hirnfunktion und eine individuelle Beurteilung jeder peripheren Nervengruppe umfasst. Moderne Neurologen müssen sich jedoch nicht nur auf ihre Intuition und Menschenkenntnis verlassen, die Ursache und die Lage der betroffenen Region allein aufgrund der klinischen Untersuchung zu erkennen. Hochentwickelte bildgebende medizinische Hilfsmittel wie die Computertomographie (CT) und die Magnetresonanztomographie (MRT) sind mittlerweile in der Lage, eine präzisere und verlässlichere Diagnose zu liefern und die Behandlung effektiver und sicherer zu machen.

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