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Was macht eigentlich ein Fensterbauer?

Fensterbauer bauen verschiedene Arten von Fenstern wie Holz-, Aluminium-, Holz-Aluminium-, Kunststoff- und Stahlfenster ein. Darüber hinaus sie in der Türmontage und im Fassadenbau beschäftigt, weil das zum generellen Berufsbild gehört.

Der Beruf des Fenster- und Glasfassadenbauers ist in Deutschland ein anerkannter Lehrberuf, der nach der HWO (Handwerksordnung) in einer dreijährigen Ausbildungszeit im dualen System (Ausbildungsbetrieb und Berufsschule) erlernt wird. Am Ende der Lehrzeit legen junge Fensterbauer die Gesellenprüfung ab. Sie entscheiden sich im zweiten Ausbildungsjahr für die Spezialisierung als Fenster- und Glasfassadenbauer oder Glasbau und Verglasung. Nach sechsjähriger Gesellenzeit ist eine Meisterprüfung möglich. Im Jahr 2006 wurde in Deutschland zusätzlich der Ausbildungsberuf des Kunststofffensterbauers eingeführt.

Der Fensterbau als technisches Geschäftsfeld dient der Herstellung und dem Einbau aller Fenster, Haustüren, Haustür- und Fensteranlagen sowie Vorhangfassaden. Zu dem Beruf gehören sehr umfassende Fertigkeiten wegen der unterschiedlichen eingesetzten Materialien und den komplexen Systemen, mit denen Fenster, Türen und Fassaden hergestellt und eingebaut werden. Es gehören verschiedenste technische Disziplinen dazu, darunter das Glaserhandwerk, die Dichtungstechnik, die Elektrotechnik, die Montage sowie der [https://www.auskunft.de/a/metallbauer/berlin](Metallbau), die Kunststofftechnik und das Tischlerhandwerk. Diese Vielseitigkeit ergibt sich aus den drei Grundwerkstoffen Metall, Kunststoff und Holz.

Fenster und Türen entstehen in Einzel- oder Serienfertigung. Die Einzelfertigung kommt für denkmalgeschützte Häuser und für Sonderwünsche eines Kunden infrage. Bei der Serienfertigung kommen vorgefertigte Profile zum Einsatz. Vorhangfassaden entstehen aus technisch aufwendigen Systemen, zu denen ein gerastertes Pfosten-Riegel-Trägersystem und verschiedenste gläserne oder geschlossene Fassadenelemente (sogenannte Füllungen) gehören. In die Vorhangfassade können schon Rollläden sowie Sonnenschutz-, Lüftungs- und Photovoltaikanlagen integriert sein. Das Pfosten-Riegel-System ist eine technische Besonderheit: Stahl- oder Aluminiumpfosten werden an der Decke befestigt und anschließend mit Querriegeln so verbunden, dass ein Raster entsteht. In dessen Felder kommen wahlweise Verglasungen, Fensterflügel oder geschlossene Füllungen. Das System gibt es auch mit komplett vorgefertigten Elementen, die über mehrere Stockwerke reichen, was für größere Bauprojekte die effizientere Lösung ist. Für Fensterbauer ist die entsprechende Montage eine sehr anspruchsvolle Aufgabe.

Der Fensterbau ist wirtschaftlich bedeutsam: Zu den Akteuren gehören große industrielle Unternehmen als Hersteller von Fensterprofilen und Vorhangfassaden, viele Mittelständler, welche die Fensterbauer als Monteure beschäftigen oder auch Fenster aus Fertigprofilen fertigen, sowie kleinere Tischlereien, Glasereien und Spenglereien mit angeschlossener Montageabteilung, die Fenster komplett bauen und beim Kunden einsetzen. Einige spezialisierte Montagefirmen übernehmen ausschließlich die Montage vor Ort. Zulieferer der Fensterindustrie stellen Gläser, Beschläge und Dichtungen her. Zur gesamten Branche gehören im Jahr 2020 in Deutschland rund 60.000 Betriebe mit etwa 310.000 Mitarbeitern, die jährlich einen Umsatz von ca. 35 Milliarden Euro erwirtschaften. Daher ist Fensterbauer ein Beruf mit Zukunft.